Ganzheitliches EMDR (Traumatherapie)

EMDR („Eye Movement Desensitization and Reprocessing“,  was auf Deutsch Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegung bedeutet) wurde von Francine Shapiro entwickelt und ist heute eine sehr anerkannte Therapiemethode.

Was ist ein Trauma?

Das Wort Trauma kommt aus dem Griechischen und bedeutet allgemein Verletzung. Hier sind seelische Verletzungen gemeint, die z.B. durch einen (schweren) Unfall, Gewaltgeschehen, Kriegserlebnissen, Vergewaltigungen, Terroranschlägen und Naturkatastrophen u.v.m. entstehen. Ein Trauma kann entstehen, wenn man selbst betroffen ist oder auch wenn man das Geschehen als Augenzeuge miterlebt hat. Die Symptome nach einem Trauma können Hilflosigkeit, Verzweifung, extreme Angst, innerliche Betäubung und eine eingeschränkte Wahrnehmung der Umgebung, Atemnot und Herzrasen sein. 

Was passiert bei einer EMDR-Sitzung?

Durch die Links-/Rechts-Stimulierung der Augenbewegungen kommt es zu einer Verknüpfung der abgespaltenen emotionalen Sinnes-eindrücke, Gefühle, Gedanken, Empfindungen etc. Sie werden wieder zu einer ganzheitlichen Erinnerung verknüpft. Der Patient kann sich an die Situation erinnern und die negativen Auswirkungen können wieder zum Positiven verändert werden (Reprocessing).

Angezeigt bei:

  • (schweren) Unfällen
  • traumatischen Ereignissen
  • Depressionen
  • Ängsten oder Phobien
  • PTBS (Posttraumatische Belastungssituationen
  • Mobbing, Schul- und Prüfungsangst
  • Partnerschaftsproblemen/Trennung und Scheidung
  • Überforderung/Burn-out
  • Schmerzzuständen und körperlichen Problemen ohne organische Ursache
  • Verarbeitung von Verlusterlebnissen